Aktuelles - Blog

Hier werde Ich Sie immer wieder an aktuellen Ereignissen, Erlebnissen und Gedanken in Form von Texten, Fotos und Videos teilhaben lassen

Frühes Saisonende

18.03.2020

Zunächst einmal:
Danke !

Danke an alle, die mir diese Saison geholfen haben, dorthin zu kommen, wo ich nun bin.
 Besonders hervorzuheben sind dabei die komplette C Kader Mannschaft um Stephan Kurz, Tim Jitloff und Stephan Schmid, die Serviceleute Miha Vauhnik und Florian Beck, alle Physiotherapeuten, die uns diese Saison betreut haben, Marcus Hirschbiel, Tobias Döppelhan, die Firmen Krumpholz, PurMuesli, Komperdell und Nordica, sowie die Bundeswehr Sportfördergruppe und natürlich meine Freunde und Familie.

Doch wo bin ich nun?
Man könnte sagen, die Saison sei durchwachsen gewesen. Im Europacup landete ich jenseits der Top 30, verfehlte also mein Ziel mindestens einmal in die Punkte zu fahren.  Auch bei der JWM blieb mein Wusch nach einer Medaille unerfüllt.
Also... Note 4?

Ich persönlich kann Leute verstehen, die meine Saison so bewerten würden, jedoch komme ich auf ein besseres Fazit.

In nahezu allen Rennen, in denen ich mich in einer guten Ausgangsposition sah, konnte ich liefern. Somit holte ich einen FIS Sieg und zwei zweite Plätze, mehrere U21 Top 3 Ergebnisse und gute Punkte vor allem in der Abfahrt, bestätigte aber auch die Super G Punkte und stehe somit in beiden Disziplinen unter den besten Jugendläufern weltweit, in der Abfahrt sogar unter den besten 170 Erwachsenen. 
Auch der Europacup kann positiv bewertet werden. 
Ich startete zum ersten mal in Wengen und Kvitfjell, also echten Weltcup Strecken, verringerte Rennen für Rennen den Abstand zu den Top-Leuten und sammelte viel Selbstvertrauen, Erfahrung und kam zur Erkenntnis: Viel fehlt nicht mehr!
Auch bei meinem Einsatz als Vorläufer beim Weltcup in Garmisch zeigte ich eine gute Leistung und bekam Lob von allen Seiten.
Am Ende der Saison stand noch meine letzte Junioren WM in Narvik an. In der Abfahrt machte ich mir selbst zu viel Druck, verkrampfte und schied nach nicht einmal der Hälfte des Laufes durch einen schlimmen Konzentrationsfehler aus. Ein harter Schlag ins Gesicht, schließlich hatte ich genau auf dieses Rennen ein ganzes Jahr hingearbeitet.
Einen Tag später ging es dann jedoch sofort mit dem Super G weiter. Meine Erwartungshaltung war gering, somit ging ich auch ganz entspannt, fast schon wie im Training, an den Lauf heran. Es waren schwere Bedingungen, kombiniert mit einer schweren Kurssetzung, sodass einige Läufer strauchelten und sogar ausschieden. Mit einer soliden und konzentrierten Leistung kam ich überraschend als 6. ins Ziel. Auch die Tatsache, dass ich noch auf Rang 8 verdrängt wurde, machte mich nicht weniger glücklich. 
Als Oberfranke so weit gekommen zu sein macht mich stolz. 
Bedenkt man, dass ich noch vor 5 Jahren in meinem Garten trainiert habe, ist es schier unglaublich. 

Leider bleibt mir aufgrund des Coronavirus die Chance verwehrt, nochmal im Europacup und bei der Deutschen Meisterschaft anzugreifen. Jedoch gibt es mir die Möglichkeit daheim zu sein, wo ich den ganzen Winter nicht zu sehen war.
Meine Junioren Zeit ist somit auch beendet. Jetzt fahre ich offiziell als Erwachsener gegen die besten der Welt.

Bleibt gesund.

(Super G Garmisch)
(Foto: Paulfoto)

Licht am Ende des Winters 

(20.02.2020)

Ein Großteil der Saison ist vorbei und ich wage ein kleines Zwischenfazit:

Der Anfang der Saison verlief etwas holprig. Ende November startete ich mit den ersten Rennen in Zinal. Danach standen dann Rennen in Gröden, Santa Caterina (Europa Cup) und erneut Zinal (EC) an. Das Vertrauen in meine Fähigkeiten war noch nicht da und ich tat mir etwas schwer, die richtige Linienwahl zu treffen und den Ski freizugeben.
Bei den ersten deutschen Rennen, der Deutschen Jugendmeisterschaft in der Alpinen Kombination im österreichischen Axams, lief es plötzlich deutlich besser und ich fand etwas Sicherheit. Im ersten Kombi-SuperG konnte ich mir den Sieg sichern und fuhr im anschließenden Kombi-Slalom auf Platz 4 bei der Deutschen Jugendmeisterschaft.
Nach dem Jahreswechsel zog es unser Team nach Wengen (Schweiz), wo ich 4 Mal die Lauberhornabfahrt hinunter fahren durfte. eine tolle Erfahrung! Ich konnte den Abstand zum erklärten Ziel, den Top 30 im Europacup, weiter verringern und wusste von nun an was zu tun war. 
Nach zwei akzeptablen Ergebnissen in St. Lambrecht (RS) und Radstadt (SG) ging es erneut zu einem Europacup ins französische Orcieres. Nach zwei durchwachsenen Abfahrtstrainings hatte ich in den folgenden Rennen kein Glück. Im ersten Rennen machte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung, es wurde vor mir immer dunkler und somit schwieriger. Die zweite Abfahrt wurde direkt vor mir, aufgrund schlechter Pistenverhältnisse abgebrochen und der abschließende Super G wurde wegen viel Neuschnee abgesagt.
 Nach einem erneut ordentlichen Riesenslalom am Jenner ging es in Sella Nevea (Italien) im Europacup rein ums ''überleben'' und ich fuhr verunsichert hinterher, um dann nur einen Tag später bei zwei deutschen FIS SuperG Rennen zwei zweite Plätze zu erreichen. Dabei ein mal nur 0,18 und ein mal 0,22 hinter dem Sieger. Endgültig platze der Knoten dann bei den FIS Abfahrten in Sella Nevea. Bei starker Besetzung kam ich einmal als 14., einmal als 7. und bei beiden Rennen jeweils als Zweiter in der U21 ins Ziel. Dabei fuhr ich mir die besten Abfahrtspunkte meiner Karriere. Außerdem konnte ich meine 
Kombi-Punkte leicht verbessern und fuhr einen soliden Slalom in der Abfahrtskombi.

Es scheint fast so, als würde ich erst gegen Ende des Winters, wenn die Sonne wieder früher, länger und heller scheint, meine beste Leistung abrufen können...
Auch dieses Jahr kann ich es wieder sehen: 
Das Licht am Ende des Winters.
Gerade noch rechtzeitig vor den Europacup Rennen in Kvitfjell (Norwegen) und natürlich der Junioren WM in NArvik (Norwegen).

Purmuesli - Löffel Dich Fit!
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Ich freue mich einen neuen Partner bekannt geben zu dürfen: Die Firma Purmuesli aus Kulmbach versorgt mich ab sofort mit leckerem und vor allem gesundem, perfekt für Sportler geeignetem, Zuckerfreiem Bio-Müsli.

Vielen Dank !!!

Januar 2020

(05.01.2020)

Das alte Jahr hat sich verabschiedet und das neue hat unlängst begonnen. 

2019 war für mich, mit dem Start bei der Junioren WM in meiner Comeback Saison, den guten Leistungen im Speedbereich, dem Start meines Sportmanagement Studiums und meinem ersten FIS Super G Sieg vor kurzem, sehr erfolgreich!

2020 soll nun, genau wie das vergangene Jahr, wieder gut starten und dazu heißt es vollen Fokus auf meine Ziele zu haben und die Hausaufgaben und Arbeit, die ich vor mir habe, abzuleisten.
Im Januar steht als erstes Rennen die Europacup Abfahrt in Wengen (SUI) an; ein echter Klassiker. Dort warten auf der sogenannten Lauberhorn Abfahrt der berühmte Hundschopf Sprung und die enge Passage des Kernen-S mit dem anschließenden kurzen Tunnel.
Mein Ziel ist es mich dort in den beiden Trainings Stück für Stück zu verbessern um dann im Rennen die Top 30 angreifen zu können, auch wenn das oberste Ziel, das Sammeln von Erfahrung und das ''gute Skifahren'', ist.

Nach Wengen geht es dann zurück zu den FIS Riesenslaloms in St. Lamprecht. Dort konnte Ich letztes Jahr zwei tolle Rennen, mit Platz 1 und 3 bei den NJR Rennen, feiern. 

Am 20.01 stehen zwei weitere Super G im Österreichischen Radstadt an. Dort hatte ich vor einigen Jahren mein Schul-Skilager mit meinen damaligen MGF-Gymnasium Kollegen und Lehrern. Auf dieses Rennen freue ich mich wirklich sehr, denn als wir damals mit der Schule dort waren,  fand am gleichen Hang ebenfalls ein FIS Rennen statt und ich träumte davon, dort auch einmal zu stehen und mich mit Internationalen Konkurrenten zu Messen.

Als besonderes Erlebnis sind dann zwischen dem 30.1 und dem 1.2  auch die Weltcup Abfahrtsrennen in Garmisch-Partenkirchen zu sehen. Dort werde ich zusammen mit drei Trainingskollegen zum zweiten mal Vorläufer machen. 
Ein tolles Ereignis und die Gelegenheit ein wenig Weltcup Luft zu schnuppern! :)
Jedoch gilt es zuvor den Fokus noch auf die 3 Europacuprennen in Orcieres/FRA zu legen. Eine weitere Chance an die Top 30 heran zu fahren und weiterhin Erfahrung zu sammeln, sowie mich zu verbessern.

(Alpine Kombination - EC Santa Caterina)

Voller Kalender 

(21.11.2019)

Die Saison beginnt und sie beginnt vollgepackt mit vielen Skitagen.
 20.-22. November heißt es in Pfelders (ITA) nochmal an der Technik feilen und Riesenslalom fahren, bis es danach vom 23.-25.11 in Livigno (ITA) endlich wieder auf die Speedski geht. Dort werden wir Super G fahren und uns auf die folgenden Rennen, am 26./27.11 in Zinal (SUI / FIS), vorbereiten.
Nach zwei Tagen Pausen geht es dann schon am 30.11 in Gröden (ITA) weiter, wo 2 FIS Abfahrten und 2 FIS Super G am 1. und 2.12. anstehen. Den 3./4.12 verbringen wir beim Super G Training in 
Santa Caterina (ITA). Nach 2 Tagen beim „Kramperl-Lauf“ in meiner Wahlheimat Berchtesgaden, geht es wieder nach Santa Caterina. Dort stehen ab dem 8.12 die ersten beiden Europacup Super G Rennen an. Direkt am 9.12 geht es wieder nach Zinal, wo zwei weitere EC Super G Rennen statt finden.

Der Plan bis Mitte Dezember scheint also eher vollgepackt und stressig, aber ich werde die Zeit im Schnee genießen und hoffentlich meine Ziele bis dorthin erfüllen.
Weitere Updates folgen ;)

Bis dahin 
Euer Jacob 

Das letzte Mal Saas Fee 2019 (hoffentlich)

(10.10.2019)

Krankheit überstanden, Radl- und Krafttest für dieses Jahr abgeschlossen und somit wieder voll in der Wintervorbereitung , ging es ein weiteres Mal in die Schweiz. Zum mittlerweile 3. Mal hieß der Zielort Saas Fee im Wallis. 

Der Plan sah folgendermaßen aus: 
2 Tage Super G gefolgt von 3 Tagen Abfahrt; dabei mindestens 6 Fahrten - bis zu 10 - am Tag. 

Das Nachmittagsprogramm: 
Straff...
Mittagessen - Skikanten überprüfen und Ski einwachsen - Auslaufen, Blackrollen und Dehnen - Ski vom wachs befreien - Lernen fürs Studium - Videoanalyse - Duschen - Abendessen - Besprechung - Geld beim Kartenspiel verlieren - endlich schlafen gehen ...

Aber!
Das Wetter hatte da noch ein Wörtchen mit zu reden und es kam alles anders als geplant...
Tag 1 - bestand aus einer kurzen Tiefschnee Einheit
Tag 2 - brachte Nebel und weiche Piste (3 Fahrten)
Tag 3 - brachte erneut Schnee und sturmartige Böen (2 Fahrten)
Tag 4 sah zunächst gut aus... aufgrund anhaltendem Starkwind konnte jedoch nicht die volle Strecke gefahren werden (6 Fahrten)
Tag 5 - Heimreise (bis dato soll es der einzig wirklich gute Tag werden)

Ich mache gute Fortschritte was meine grundsätzlichen technischen und taktischen Ziele angeht.
Zum einen wird die Grundposition immer stabiler und häufiger fehlerfrei, außerdem kommt das Vertrauen in die langen Abfahrts und Super G Skier langsam wieder, zum anderen werden meine Linienwahl, das Sprungverhalten und die Angriffslust immer besser und größer. Trotzdem gilt es weiterhin an der Aerodynamik, der Bewegung nach vorn (und nicht nach oben), sowie Kleinigkeiten bei der Linienwahl zu arbeiten, um den notwendigen nächsten Schritt zu gehen.

Der weitere Plan führt mich bis Weihnachten zu vielen Speedtrainings und -rennen. Bisher bekannt sind die Stationen Tignes (FRA) und Gröden (ITA). Außerdem sind natürlich weitere Rennen in der Schweiz und Österreich, sowie Europacup Starts geplant.




Saas Fee #1

(31.08.2019)

Mein erster Skilehrgang, seit dem Camp in Norwegen, sollte am Montag dem 19.08, Frühs um 6 Uhr an der Gondelbahn in Saas Fee / Schweiz starten. 
Bevor ich mich jedoch mit meinen 2 paar Riesenslalom Skiern auf den Weg machen konnte kam die Nachricht, dass wir uns wieder in Bett legen könnten... Konditraining statt Skifahren stand an. 
Und leider nicht nur an jenem Tag; auch am folgenden Tag war aufgrund des anhaltenden Regens nicht an die Bergfahrt zu denken. 
An Tag 3 dann endlich das ersehnte gute Wetter. Ich fand nach der gut 1 Stunde dauernden Bergfahrt meinen Weg in die noch sehr neuen Skischuhe und konnte von diesem Zeitpunkt an den Schnee unter meinen Skiern genießen.
Das Wetter sollte die kommenden Tage ebenfalls brillant bleiben und der Lehrgang schien ein Erfolg zu werden, nachdem wir nun schon 2 Tage verloren hatten.
3 Tage RS gefolgt von einem Tag Super G brachten mich langsam immer mehr in Form, wenn auch der Weg bis zur gewünschten Topform und den gleichmäßig guten Schwüngen noch ein wenig dauern wird.
Am geplanten 5. Skitag ging dann wieder nichts. Dieses mal jedoch schlief ich noch um halb 8 tief und fest. Warum?
Am Tag zuvor erreichte uns schon die Meldung, dass am nächsten Tag  nichts gehen werde, da aufgrund der recht hohen Temperaturen am Berg, sich Geröll gelöst hätte und auf die Piste gerutscht sei. Das Risiko uns alle an den Trainingshang zu lassen war für die Betreiber zu groß. 
Gott sei dank bekamen diese es innerhalb von nur einem Tag hin, das Gebiet zu sichern und die Steine größtenteils zu entfernen, sodass wir am Ende doch noch zwei Trainingstage nutzen konnten.
Der weitere SG Tag tat mir sehr gut, was man am letzten Tag auch im RS bemerken konnte.

Für die nächsten Lehrgänge stehen die Ziele bereits schon fest:

Im Riesentorlauf geht es weiterhin darum den Rutschanteil zu verringern, meine Bewegung im Schwungwechsel nach vorne anstatt nach oben zu bringen und wie schon erwähnt immer mehr Konstanz in meine Läufe zu bekommen, sodass jeder Schwung fast ''gleich'' ist.

Im Super G liegt der Fokus auf einer mittigen Hüftposition in der Schwungeinleitung, einer allgemein  hohen Hüftposition und einem geduldigen Schwungwechsel der dem RS gegenüber mehr in die länge gezogen bzw. langsamer gestaltet werden soll.

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass ich bis zum nächsten Lehrgang wieder 100% Fit bin, da ich mir bei der Abreise eine Grippe eingefangen habe, die bis dato noch nicht voll und ganz auskuriert ist.

Studium gefunden! 

(15.08.2019)

Ab 01.10.2019 werde ich Sportmanagement per Fernstudium an der IUBH studieren. Dabei unterstützt werde ich unter anderem durch die Bundeswehr und den DOSB. 

Vielen Dank!

Zeitungsartikel in der Bayrischen Rundschau vom 19.07.2019

Interview mit skiweltcup.tv

Ski-Rohdiamanten im Gespräch: Heute Jacob Schramm aus 
Eppenreuth / Deutschland

Norwegen Part 2 / 2

(15.07.2019)

Woche zwei ist nun auch geschafft! Und damit gehts wieder zurück in die Heimat. Zuvor steht aber noch die knapp 20 Stunden dauernde Heimfahrt von Jondal über Oslo-Kopenhagen-München nach Eppenreuth an...

Riesenslalom und Super G konnten wir am Ende doch noch ganz gut trainieren, sodass in beiden Disziplinen ein ordentlicher Schritt nach vorne ging. Es wartet zwar - vor allem im Riesenslalom - noch viel Arbeit auf mich, aber die neuen Ansätze von Tim scheinen bei mir schon gut zu fruchten. Dadurch kommt auch immer mehr die Lust auf technische Disziplinen zurück. Mit Beaver Creek (USA) Riesentorlauf-Sieger Stefan Luitz, der im Lauf neben uns zusammen mit der deutschen A-Nationalmannschaft trainierte, hatte ich auch einen guten Anhaltspunkt in den letzten beiden Tagen.

Und nicht nur skifahrerisch ging was weiter: Auch in Sachen ''Trampolin und Sprungbrett Turnen'' hatte ich die Möglichkeit neue Tricks zu üben und meinen Körper besser kontrollieren zu lernen, was ja letztendlich auch fürs Skifahren gut ist ;)
Wobei ich mir dann doch am letzten Abend beim Versuch eines Dreifachen-Vorwärtssaltos unsanft mein Knie knapp unter mein linkes Auge rammte, sodass ich jetzt die nächsten 1-2 Wochen wie ein gezeichneter Boxer herumlaufen werde... 
Aber naja, zu was sonst gibt es Sonnenbrillen...

Norwegen - Part 1/2 

(06.07.2019)

Die erste Skiwoche in Norwegen ist vorbei... 
Seit 28.06 steh ich nun wieder auf den Skiern und was sich zunächst komisch angefühlt hat wird langsam wieder normal für mich; nämlich skifahren mitten im Sommer. 
In den letzten 8 Tagen wurde der erste Grundstein für eine saubere Skitechnik gelegt und die Kondition weiter verbessert. 
Jedoch hatten wir bisher wenig Glück mit dem Wetter, sodass wir bereits jetzt unsere zwei geplanten Pausentage bei strömendem Regen in unserer Unterkunft absitzen mussten und nicht wie geplant am Fjord bei sommerliche Nicht Temperaturen entspannen konnten, sowie viel Zeit für alternativ Programm, wie Rumpfkraft, Ausdauer o.ä. zur Verfügung hatten...
Nichtsdestotrotz muss ich eingestehen: ich hätte nicht gedacht, dass wir Anfang Juli - sofern das Wetter mitspielt - so gute Trainingsbedingungen auffinden würden und mit unserem neuen Cheftrainer Tim Jitloff so gut arbeiten und uns verbessern könnten. 
5 harte Tage stehen noch bevor, die Beine sind schon schwer, aber ich werde trotzdem alles daran setzen mich gut für die kommenden Monate vorzubereiten!   


BEREIT WIE NIE ! 

(24.06.2019)

Aus der Frankenpost vom 13.06.2019:

''Jacob Schramm verfolgt seinen Weltcup-Traum. Im Eppenreuther Skirennläufer schlummert aber nicht nur ein sportliches Talent. Eine Geschichte über einen außergewöhnlichen Typen.''

(Foto: Hannes Huttinger)

Kraftausdauer - Mehr Kampf als Spaß

(10.06.2019)

Seit 4 Wochen bin ich, nach der Bundeswehrgrundausbildung und einem kurzem Fuerteventura-Urlaub, wieder voll im Training, dieses Jahr bei meinem Post-Kreuzbandriss-Physio Marcus Hirschbiel in der Schönau am Königssee. Seit 4 Wochen bedeutet das nun Ausdauer- und Kraftausdauertraining, also Radfahren, Laufen, Berggehen und sämtliche Arten von Bein- und Rumpfübungen mit wenig Gewicht, 13 bis 17 Wiederholungen bei langsamer bis kriechend langsamer Bewegungsausführung. Zwei Wochen wird sich das ganze noch ziehen, bis dann der erlösende erste längere Skilehrgang beginnt; Folgefonna / Norwegen heißt das Ziel. Letztendlich wird es dort aber auch nicht weniger anstrengend, bei den hohen Temperaturen im Sommer auf den Gletschern, bei nasser und weicher Piste, denn man sammelt dort sehr sehr viele Fahrten, die die Basis für den kommenden Winter bilden, was mich wieder zum Konditraining zurückbringt. Wer im Winter große Ziele hat, muss fit sein. Wer fit sein will, muss gut trainieren. Genau das mache Ich bei Marcus. Mit diesem Wissen im Hinterkopf lässt sich dann jede noch so unendlich langsam scheinende Kreuzheb-Wiederholung aushalten.
Denn letztendlich macht mich das nur stärker...