Aktuelles - Blog

Hier werde Ich Sie immer wieder an aktuellen Ereignissen, Erlebnissen und Gedanken in Form von Texten, Fotos und Videos teilhaben lassen

Voller Kalender 

(21.11.2019)

Die Saison beginnt und sie beginnt vollgepackt mit vielen Skitagen.
 20.-22. November heißt es in Pfelders (ITA) nochmal an der Technik feilen und Riesenslalom fahren, bis es danach vom 23.-25.11 in Livigno (ITA) endlich wieder auf die Speedski geht. Dort werden wir Super G fahren und uns auf die folgenden Rennen, am 26./27.11 in Zinal (SUI / FIS), vorbereiten.
Nach zwei Tagen Pausen geht es dann schon am 30.11 in Gröden (ITA) weiter, wo 2 FIS Abfahrten und 2 FIS Super G am 1. und 2.12. anstehen. Den 3./4.12 verbringen wir beim Super G Training in 
Santa Caterina (ITA). Nach 2 Tagen beim „Kramperl-Lauf“ in meiner Wahlheimat Berchtesgaden, geht es wieder nach Santa Caterina. Dort stehen ab dem 8.12 die ersten beiden Europacup Super G Rennen an. Direkt am 9.12 geht es wieder nach Zinal, wo zwei weitere EC Super G Rennen statt finden.

Der Plan bis Mitte Dezember scheint also eher vollgepackt und stressig, aber ich werde die Zeit im Schnee genießen und hoffentlich meine Ziele bis dorthin erfüllen.
Weitere Updates folgen ;)

Bis dahin 
Euer Jacob 

Das letzte Mal Saas Fee 2019 (hoffentlich)

(10.10.2019)

Krankheit überstanden, Radl- und Krafttest für dieses Jahr abgeschlossen und somit wieder voll in der Wintervorbereitung , ging es ein weiteres Mal in die Schweiz. Zum mittlerweile 3. Mal hieß der Zielort Saas Fee im Wallis. 

Der Plan sah folgendermaßen aus: 
2 Tage Super G gefolgt von 3 Tagen Abfahrt; dabei mindestens 6 Fahrten - bis zu 10 - am Tag. 

Das Nachmittagsprogramm: 
Straff...
Mittagessen - Skikanten überprüfen und Ski einwachsen - Auslaufen, Blackrollen und Dehnen - Ski vom wachs befreien - Lernen fürs Studium - Videoanalyse - Duschen - Abendessen - Besprechung - Geld beim Kartenspiel verlieren - endlich schlafen gehen ...

Aber!
Das Wetter hatte da noch ein Wörtchen mit zu reden und es kam alles anders als geplant...
Tag 1 - bestand aus einer kurzen Tiefschnee Einheit
Tag 2 - brachte Nebel und weiche Piste (3 Fahrten)
Tag 3 - brachte erneut Schnee und sturmartige Böen (2 Fahrten)
Tag 4 sah zunächst gut aus... aufgrund anhaltendem Starkwind konnte jedoch nicht die volle Strecke gefahren werden (6 Fahrten)
Tag 5 - Heimreise (bis dato soll es der einzig wirklich gute Tag werden)

Ich mache gute Fortschritte was meine grundsätzlichen technischen und taktischen Ziele angeht.
Zum einen wird die Grundposition immer stabiler und häufiger fehlerfrei, außerdem kommt das Vertrauen in die langen Abfahrts und Super G Skier langsam wieder, zum anderen werden meine Linienwahl, das Sprungverhalten und die Angriffslust immer besser und größer. Trotzdem gilt es weiterhin an der Aerodynamik, der Bewegung nach vorn (und nicht nach oben), sowie Kleinigkeiten bei der Linienwahl zu arbeiten, um den notwendigen nächsten Schritt zu gehen.

Der weitere Plan führt mich bis Weihnachten zu vielen Speedtrainings und -rennen. Bisher bekannt sind die Stationen Tignes (FRA) und Gröden (ITA). Außerdem sind natürlich weitere Rennen in der Schweiz und Österreich, sowie Europacup Starts geplant.




Saas Fee #1

(31.08.2019)

Mein erster Skilehrgang, seit dem Camp in Norwegen, sollte am Montag dem 19.08, Frühs um 6 Uhr an der Gondelbahn in Saas Fee / Schweiz starten. 
Bevor ich mich jedoch mit meinen 2 paar Riesenslalom Skiern auf den Weg machen konnte kam die Nachricht, dass wir uns wieder in Bett legen könnten... Konditraining statt Skifahren stand an. 
Und leider nicht nur an jenem Tag; auch am folgenden Tag war aufgrund des anhaltenden Regens nicht an die Bergfahrt zu denken. 
An Tag 3 dann endlich das ersehnte gute Wetter. Ich fand nach der gut 1 Stunde dauernden Bergfahrt meinen Weg in die noch sehr neuen Skischuhe und konnte von diesem Zeitpunkt an den Schnee unter meinen Skiern genießen.
Das Wetter sollte die kommenden Tage ebenfalls brillant bleiben und der Lehrgang schien ein Erfolg zu werden, nachdem wir nun schon 2 Tage verloren hatten.
3 Tage RS gefolgt von einem Tag Super G brachten mich langsam immer mehr in Form, wenn auch der Weg bis zur gewünschten Topform und den gleichmäßig guten Schwüngen noch ein wenig dauern wird.
Am geplanten 5. Skitag ging dann wieder nichts. Dieses mal jedoch schlief ich noch um halb 8 tief und fest. Warum?
Am Tag zuvor erreichte uns schon die Meldung, dass am nächsten Tag  nichts gehen werde, da aufgrund der recht hohen Temperaturen am Berg, sich Geröll gelöst hätte und auf die Piste gerutscht sei. Das Risiko uns alle an den Trainingshang zu lassen war für die Betreiber zu groß. 
Gott sei dank bekamen diese es innerhalb von nur einem Tag hin, das Gebiet zu sichern und die Steine größtenteils zu entfernen, sodass wir am Ende doch noch zwei Trainingstage nutzen konnten.
Der weitere SG Tag tat mir sehr gut, was man am letzten Tag auch im RS bemerken konnte.

Für die nächsten Lehrgänge stehen die Ziele bereits schon fest:

Im Riesentorlauf geht es weiterhin darum den Rutschanteil zu verringern, meine Bewegung im Schwungwechsel nach vorne anstatt nach oben zu bringen und wie schon erwähnt immer mehr Konstanz in meine Läufe zu bekommen, sodass jeder Schwung fast ''gleich'' ist.

Im Super G liegt der Fokus auf einer mittigen Hüftposition in der Schwungeinleitung, einer allgemein  hohen Hüftposition und einem geduldigen Schwungwechsel der dem RS gegenüber mehr in die länge gezogen bzw. langsamer gestaltet werden soll.

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass ich bis zum nächsten Lehrgang wieder 100% Fit bin, da ich mir bei der Abreise eine Grippe eingefangen habe, die bis dato noch nicht voll und ganz auskuriert ist.

Studium gefunden! 

(15.08.2019)

Ab 01.10.2019 werde ich Sportmanagement per Fernstudium an der IUBH studieren. Dabei unterstützt werde ich unter anderem durch die Bundeswehr und den DOSB. 

Vielen Dank!

Zeitungsartikel in der Bayrischen Rundschau vom 19.07.2019

Interview mit skiweltcup.tv

Ski-Rohdiamanten im Gespräch: Heute Jacob Schramm aus 
Eppenreuth / Deutschland

Norwegen Part 2 / 2

(15.07.2019)

Woche zwei ist nun auch geschafft! Und damit gehts wieder zurück in die Heimat. Zuvor steht aber noch die knapp 20 Stunden dauernde Heimfahrt von Jondal über Oslo-Kopenhagen-München nach Eppenreuth an...

Riesenslalom und Super G konnten wir am Ende doch noch ganz gut trainieren, sodass in beiden Disziplinen ein ordentlicher Schritt nach vorne ging. Es wartet zwar - vor allem im Riesenslalom - noch viel Arbeit auf mich, aber die neuen Ansätze von Tim scheinen bei mir schon gut zu fruchten. Dadurch kommt auch immer mehr die Lust auf technische Disziplinen zurück. Mit Beaver Creek (USA) Riesentorlauf-Sieger Stefan Luitz, der im Lauf neben uns zusammen mit der deutschen A-Nationalmannschaft trainierte, hatte ich auch einen guten Anhaltspunkt in den letzten beiden Tagen.

Und nicht nur skifahrerisch ging was weiter: Auch in Sachen ''Trampolin und Sprungbrett Turnen'' hatte ich die Möglichkeit neue Tricks zu üben und meinen Körper besser kontrollieren zu lernen, was ja letztendlich auch fürs Skifahren gut ist ;)
Wobei ich mir dann doch am letzten Abend beim Versuch eines Dreifachen-Vorwärtssaltos unsanft mein Knie knapp unter mein linkes Auge rammte, sodass ich jetzt die nächsten 1-2 Wochen wie ein gezeichneter Boxer herumlaufen werde... 
Aber naja, zu was sonst gibt es Sonnenbrillen...

Norwegen - Part 1/2 

(06.07.2019)

Die erste Skiwoche in Norwegen ist vorbei... 
Seit 28.06 steh ich nun wieder auf den Skiern und was sich zunächst komisch angefühlt hat wird langsam wieder normal für mich; nämlich skifahren mitten im Sommer. 
In den letzten 8 Tagen wurde der erste Grundstein für eine saubere Skitechnik gelegt und die Kondition weiter verbessert. 
Jedoch hatten wir bisher wenig Glück mit dem Wetter, sodass wir bereits jetzt unsere zwei geplanten Pausentage bei strömendem Regen in unserer Unterkunft absitzen mussten und nicht wie geplant am Fjord bei sommerliche Nicht Temperaturen entspannen konnten, sowie viel Zeit für alternativ Programm, wie Rumpfkraft, Ausdauer o.ä. zur Verfügung hatten...
Nichtsdestotrotz muss ich eingestehen: ich hätte nicht gedacht, dass wir Anfang Juli - sofern das Wetter mitspielt - so gute Trainingsbedingungen auffinden würden und mit unserem neuen Cheftrainer Tim Jitloff so gut arbeiten und uns verbessern könnten. 
5 harte Tage stehen noch bevor, die Beine sind schon schwer, aber ich werde trotzdem alles daran setzen mich gut für die kommenden Monate vorzubereiten!   


BEREIT WIE NIE ! 

(24.06.2019)

Aus der Frankenpost vom 13.06.2019:

''Jacob Schramm verfolgt seinen Weltcup-Traum. Im Eppenreuther Skirennläufer schlummert aber nicht nur ein sportliches Talent. Eine Geschichte über einen außergewöhnlichen Typen.''

(Foto: Hannes Huttinger)

Kraftausdauer - Mehr Kampf als Spaß

(10.06.2019)

Seit 4 Wochen bin ich, nach der Bundeswehrgrundausbildung und einem kurzem Fuerteventura-Urlaub, wieder voll im Training, dieses Jahr bei meinem Post-Kreuzbandriss-Physio Marcus Hirschbiel in der Schönau am Königssee. Seit 4 Wochen bedeutet das nun Ausdauer- und Kraftausdauertraining, also Radfahren, Laufen, Berggehen und sämtliche Arten von Bein- und Rumpfübungen mit wenig Gewicht, 13 bis 17 Wiederholungen bei langsamer bis kriechend langsamer Bewegungsausführung. Zwei Wochen wird sich das ganze noch ziehen, bis dann der erlösende erste längere Skilehrgang beginnt; Folgefonna / Norwegen heißt das Ziel. Letztendlich wird es dort aber auch nicht weniger anstrengend, bei den hohen Temperaturen im Sommer auf den Gletschern, bei nasser und weicher Piste, denn man sammelt dort sehr sehr viele Fahrten, die die Basis für den kommenden Winter bilden, was mich wieder zum Konditraining zurückbringt. Wer im Winter große Ziele hat, muss fit sein. Wer fit sein will, muss gut trainieren. Genau das mache Ich bei Marcus. Mit diesem Wissen im Hinterkopf lässt sich dann jede noch so unendlich langsam scheinende Kreuzheb-Wiederholung aushalten.
Denn letztendlich macht mich das nur stärker...